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Kurz-In­fo

Be­am­t*in­nen er­hal­ten – an­ders als bei­spiels­wei­se Ta­rif­be­schäf­tig­te – kein Ge­halt als Ge­gen­leis­tung für die er­brach­te Ar­beits­leis­tung, son­dern ei­ne Be­sol­dung. Dies folgt aus dem so­g. Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip, das den Dienstherrn ver­pflich­tet, Be­am­t*in­nen und ih­re Fa­mi­li­en im Ge­gen­zug für die Diens­ter­brin­gung le­bens­lang zu ali­men­tie­ren. Nach dem Grund­satz der funk­ti­ons­ge­rech­ten Be­sol­dung wird das Amt ei­ner der Be­sol­dungs­grup­pen A, B, R oder W zu­ge­ord­net. An­hand der Lauf­bahn­grup­pe (ein­fa­cher, mitt­ler­er, ge­ho­be­ner, hö­he­rer Dienst) er­folgt dann die Ein­grup­pie­rung in das je­wei­li­ge Ein­stieg­sam­t, z.B. A9 in Lauf­bah­nen des ge­ho­be­nen Diens­tes. Da­ne­ben wer­den Zu­schlä­ge, bei­spiels­wei­se Fa­mi­li­en­zu­schlä­ge für Ver­hei­ra­te­te und Kin­der so­wie Zu­la­gen, zum Bei­spiel Stel­len­zu­la­gen für be­stimm­te Auf­ga­ben­be­rei­che, ge­währ­t. Die kon­kre­te Be­sol­dung er­gibt sich aus den je­wei­li­gen Be­sol­dungs­ge­set­zen ein­schließ­lich An­hän­gen, z.B. dem Bun­des­be­sol­dungs­ge­setz.

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