Besoldungsrunde 2019

Jetzt Forderungen diskutieren!

Tarif- und Besoldungsrunde 2019

Jetzt Forderungen diskutieren!

Am 20. Dezember 2018 wird die Bundestarifkommission die Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2019 beschließen. In der Zwischenzeit haben die ver.di-Mitglieder in den Dienststellen und Betrieben, die unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages der Länder fallen, die Aufgabe, ihre Forderungen zu diskutieren.

Dazu aufgerufen sind neben den Tarifbeschäftigten ebenso rund 1,3 Mio. Beamt*innen und 880.000 Versorgungsempfänger*innen der Länder. Auch die 187.000 Beamt*innen sowie 123.000 Versorgungsempfänger*innen in den Kommunen sind Teil der Tarif- und Besoldungsrunde, da sie nach den jeweiligen Landesgesetzen besoldet werden.

Wir sind es wert!
Die Beschäftigten in den Landes- und Kommunalverwaltungen, Justizvollzugsanstalten, Gerichten, Straßenmeistereien oder in der Steuer- und Finanzverwaltung erbringen mit ihrer täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag für einen funktionierenden öffentlichen Dienst der Länder. Diese Leistung sollte sich auch in den monatlichen Entgelten wiederspiegeln.

Wir sind mehr wert!
Und wie sieht es in der Realität aus? Im Vergleich des gesamten öffentlichen Dienstes wird schnell klar, die Entgelte im öffentlichen Dienst der Länder sind die niedrigsten. Im Vergleich zur Tariflohnentwicklung der Gesamtwirtschaft beträgt der Abstand 3,5 Prozentpunkte. Hinzu kommen ein Anwachsen von Aufgaben, dauernde Umstrukturierungen und mangelnde Personalentwicklung. Die Gesamtwirkung dieser Bedingungen macht es zunehmend schwerer, motiviertes, gut qualifiziertes Personal oder Nachwuchskräfte zu halten oder zu finden. Doch nicht nur hier gibt es Nachholbedarf, auch die Weiterentwicklung der Entgeltordnung ist längst überfällig. Hinzu kommt, dass die Tarifergebnisse in den vergangenen Jahren von den Ländern nur selten zeit- und wirkungsgleich auf die Beamt*innen übertragen worden sind. Die Folge einer solchen Politik nach Kassenlage sind teils eklatante Differenzen zwischen den Ländern bei der Besoldung ihrer Beamt*innen. ver.di setzt sich stattdessen für die 1:1 Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen der Länder und der Kommunen ein.

Weitere Informationen bietet das nebenstehende Flugblatt.